Firma wollte krebskranker Mitarbeiterin kündigen

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Ein Unternehmen in Kirchdorf an der Krems wollte einer Mitarbeiterin kündigen. Die körperlich beeinträchtigte Frau konnte wegen einer Krebserkrankung ein Jahr nicht arbeiten.

16 Jahre lang war die Arbeiterin aufgrund ihrer körperlichen Beeinträchtigung als begünstigte Behinderte bei einem Unternehmen in Kirchdorf an der Krems beschäftigt.

Nach dieser langen Zeit kündigte ihr Arbeitgeber plötzlich an, sie kündigen zu wollen. Hintergrund der Kündigung dürfte die Krebserkrankung der Frau gewesen sein. Sie konnte deswegen ein Jahr nicht arbeiten, war solange im Krankenstand.

Auch beim Bundessozialamt hatte das Unternehmen bereits um Kündigung angesucht.

Einvernehmliche Auflösung und 30.000 Euro Entschädigung

"Begünstigte Behinderte stehen unter besonderem Kündigungsschutz. Ein notwendiger Schritt also, wenn man eine Arbeitnehmerin aus dem Kreis der begünstigten Behinderten 'loswerden' möchte", erklärt die Arbeiterkammer OÖ, die sich für die Frau einsetzte.

Mit Erfolg! Den Rechtsexperten gelang es, eine einvernehmliche Auflösung aus zu verhandeln. Die Frau erhielt außerdem eine Abschlagszahlung von 30.000 Euro als Entschädigung.

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