Obwohl die Leiharbeit stark zugenommen hat sind nur zwei von hundert Beschäftigten Zeitarbeiter. Vor 16 Jahren lag die Zahl bei einem Prozent. Waren im Jahr 1998 noch 20.772 unselbstständig Beschäftigte als Leiharbeiter tätig, so waren es mit Stichtag 31. Juli 2013 mehr als drei Mal so viele (71.741). Der typische Leiharbeiter in Österreich ist männlich (78 Prozent) und Arbeiter (80 Prozent).
Obwohl die Leiharbeit stark zugenommen hat sind nur zwei von hundert Beschäftigten Zeitarbeiter. Vor 16 Jahren lag die Zahl bei einem Prozent. Waren im Jahr 1998 noch 20.772 unselbstständig Beschäftigte als Leiharbeiter tätig, so waren es mit Stichtag 31. Juli 2013 mehr als drei Mal so viele (71.741). Der typische Leiharbeiter in Österreich ist männlich (78 Prozent) und Arbeiter (80 Prozent).
Obwohl sich die Situation von Leiharbeitern mit der Einführung des Arbeitskräfteüberlassungsgesetz (AÜG) mit Jahresbeginn 2013 deutlich verbessert habe, sehen die Arbeitnehmervertreter von AK und Pro-Ge noch erheblichen Handlungsbedarf. So würden jedem vierten Leiharbeiter die kollektivvertraglich zugesicherte Bezahlung vorenthalten, kritisierten sie am Mittwoch in einer Aussendung.
Auch sehe die Möglichkeit zur Weiterbildung schlechter aus als für einen Mitarbeiter der Stammbelegschaft - obwohl es hier keine Diskriminierung geben dürfte. Auch bei den - ohnehin raren - Betriebspensionen würde es für Leiharbeiter schwieriger sein zu diesen zu kommen.