Firmenchef schenkt jedem Mitarbeiter 200.000 Dollar

Bild: Murad Sezer / Reuters (X90138)
Zu einem unerwarteten Geldregen kamen Mitarbeiter des türkischen Lieferdienstes Yemeksepeti. Da die Firma von CEO Nevzat Aydin um knapp 600 Millionen Dollar verkauft wurde, beschloss der Firmenchef seine Mitarbeiter am Erfolg teilhaben zu lassen.
 

Wie die türkische Zeitung "Hürriyet" berichtet, habe der vormalige Firmenbesitzer seine Mitarbeiter am Erlös großzügig beteiligt: "Obwohl es keine Verpflichtungen oder Versprechen gab, haben wir 27 Millionen US-Dollar von dem Geld, das wir für den Verkauf des Unternehmens bekommen haben, mit den Angestellten geteilt", so Aydin.

Er hatte den größten türkischen Zulieferer 2000 mit drei Freunden gegründet. 80.000 Dollar betrug das Startkapital, heute bearbeitet die Firma rund 100.000 Bestellungen pro Tag. 

Grund genug für den deutschen Platzhirsch "Delivery Hero" 569 Millionen Dollar auf den Tisch zu legen. Die Reaktionen der Mitarbeiter auf die Gelddusche waren demnach überwältigend: "Manche Mitarbeiter weinten, manche schrien, manche haben Dankesbriefe geschrieben", so Ayd?n.
"Es gab Emotionen, weil es sich auf das Leben der Leute auswirkt. Die Leute können Häuser oder Autos kaufen. Sie können sofort etwas machen, was sie sonst nicht hätten tun können mit ihren Monatsgehältern von 3.000 bis 5.000 (1.800 Dollar, Anm.) türkischen Lira. Es war eine gute Sache. Ich wünschte, ich hätte ihnen mehr geben können."
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