Wintersport

FIS stampft Parallel-Rennen ein, neuer Bewerb kommt

Bei der Ski-Weltmeisterschaft in Meribel sind zum letzten Mal Medaillen in einem Parallel-Rennen vergeben worden. Dafür kommt ein neuer Bewerb. 
Heute Redaktion
15.02.2023, 17:36
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2021 wurden erstmals WM-Medaillen vergeben, 2023 fand nun die zweite – und letzte – Ausgabe der Parallelrennen bei Titelkämpfen statt. Der höchst umstrittene Bewerb hat keine Zukunft. Zu groß sind die Diskussionen um unterschiedliche Kurse und Pistenbedingungen, zu unattraktiv sind die Bewerbe für die Top-Athleten des Weltcups. Deshalb wird die Disziplin, die einst eingeführt wurde, um den Skisport populärer zu machen, schnell wieder abgeschafft. 

Dies bestätigte FIS-Generalsekretär Michel Vion nun gegenüber "RTS". "Wir werden die Parallel-Rennen aufgeben. Ich finde das schade, weil es bei Großveranstaltungen ein Plus sein könnte", meinte der FIS-Mann und kritisierte auch den ÖSV. "Die Parallel-Rennen wurden von Anfang an von den großen Ländern boykottiert, sie wollten diese Rennen nicht, jetzt haben wir die radikale Lösung gefunden", so Vion. 

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Stattdessen plant der Ski-Weltverband bereits, eine weitere Disziplin einzuführen: eine Team-Kombination, die sowohl den Parallel-Bewerb, als auch den aktuell bestehenden Teambewerb, der ebenfalls als Parallelrennen ausgetragen wird ablöst. Stattdessen soll nun eine Team-Kombination eingeführt werden. Dabei sollen zwei Läuferinnen oder Läufer ein Team bilden, gefahren werden ein Super-G-Durchgang und ein Slalom-Lauf, die Zeiten werden dann addiert. Bei der Junioren-WM in St. Anton wurde dieses Format jüngst erfolgreich getestet. 

Noch nicht klar ist, ob damit auch der Parallel-Bewerb in Lech, der als zweites Weltcuprennen der Saison eingeplant war, ebenso gestorben ist.

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