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Fischer-Drama vor Kanada – Mehrere Tote und Vermisste

Vor Kanada kam es zu einer Tragödie. Ein spanisches Fischerboot sank. Ersten Informationen gab es Tote, einige Matrosen werden noch vermisst. 
20 Minuten
15.02.2022, 18:19

Beim Sinken eines spanischen Fischerboots in kanadischen Gewässern sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Drei Besatzungsmitglieder seien gerettet worden, teilte die spanische Seenotrettung am Dienstag mit. Die spanische Regierung erklärte, ein Sucheinsatz nach den übrigen Mitgliedern der 22 Personen zählenden Besatzung des Schiffs laufe.

Die Rettungszentrale in Madrid teilte mit, dass drei Menschen bisher gerettet werden konnten. Die Besatzung des Bootes bestand aus Spaniern, Peruanern und Ghanaern und hat ihren Heimathafen in Galizien.

Mindestens vier Tote

Die kanadischen Behörden entsandten einen Hubschrauber und ein Rettungsschiff in das Gebiet etwa 450 Kilometer vor Neufundland im Osten Kanadas, wie eine Sprecherin des spanischen Rettungsdiensts sagte.

Sie erklärte, ein Rettungszentrum in Madrid habe zwei weitere Fischerboote nahe dem Unglücksort aktiviert, um bei dem Rettungseinsatz zu helfen. Eines von ihnen habe die drei Überlebenden sowie vier Leichen in einem Notfallboot vorgefunden.

Das Boot mit dem Namen "Villa de Pitanxo" operiert von der nordwestspanischen Region Galizien aus und sank in der Nacht auf rauer See, sagte die regionale Vertreterin der spanischen Regierung, Maica Larriba, gegenüber dem öffentlichen spanischen Radio. Die Besatzung bestand aus zwölf Personen aus Spanien, acht aus Peru und zwei aus Ghana.

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