Fischer fängt seltene Tigerforelle in Erlaufklause

David Hawlicek fing die Tigerforelle mit Fliegenrute und Streamer.
David Hawlicek fing die Tigerforelle mit Fliegenrute und Streamer.Bild: Hawlicek
Petri Heil! Eine äußerst selten überlebensfähige Kreuzung aus Bachsaibling und Bachforelle wurde jetzt im Stausee Erlaufklause gefangen.

Ja sowas! Einen nicht unbedingt dicken, aber dafür umso selteneren Fisch hatten jetzt die beiden Fischer David Hawlicek und sein Bruder an der Fliegenrute, als sie im von der EVN betriebenen Stausee Erlaufklause fischen gingen.

"Ich dachte, ich kenne mich mit heimischen Fischarten aus, aber so einen Fisch hatte ich noch nie gesehen", erzählt der junge Fischer aus Wien.

Selten überlebensfähig

Am Haken befand sich nämlich eine 57 Zentimeter große, rund 2,5 Kilo schwere Tigerforelle, eine seltene Kreuzung aus Bachforelle und Bachsaibling.

Die Tigerforelle

Ihren Namen verdankt die Tigerforelle ihrer ausgeprägten, oft goldgelben Fleckenzeichnung, die entfernt an ein Tigerfell erinnert. Durch den rötlichen Bauch, den sie vom Saibling geerbt hat, wird die auffällige Färbung noch unterstrichen. Die Grundfarbe ist grau-grün mit einer hellen Maserung. Ansonsten hat sie einen langgestreckten, torpedoförmigen, seitlich leicht zusammengedrückten Körper und wie alle Salmoniden zusätzlich zu Rücken-, Brust-, Bauch- und Schwanzflosse auch eine Fettflosse.

Tigerforellen sind unfruchtbar, es kann zu keiner Weitervermehrung der Hybride kommen.

Quelle: Wikipedia

"Da Bachsaiblinge 84 Chromosomen und Bachforellen 80 Chromosomen besitzen, führt eine Kreuzung der beiden Arten in der Natur nur sehr, sehr selten zu überlebensfähigen Jungen", erläutert EVN-Sprecher Stefan Zach.

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