Bundespräsident Fischer war von der tadschikischen Hauptstadt Duschanbe kommend, nach einem Flug über das Pamir-Gebirge in Bischkek gelandet. Als Willkommensgruß reichten ihm und seiner Frau Margit junge Kirgisinnen in Landestracht Brot und Salz, ehe die offizielle Begrüßung durch den Atambajew in der Präsidentenresidenz mit militärischen Ehren erfolgte. Fischer lebte bei den Umamungen der Damen sichtlich auf - und auch seine Frau empfand wohl eher Freude als Eifersucht.
Bundespräsident Fischer war kommend, nach einem Flug über das Pamir-Gebirge in Bischkek gelandet. Als Willkommensgruß reichten ihm und seiner Frau Margit junge Kirgisinnen in Landestracht Brot und Salz, ehe die offizielle Begrüßung durch den Atambajew in der Präsidentenresidenz mit militärischen Ehren erfolgte. Fischer lebte bei den Umarmungen der Damen sichtlich auf - und auch seine Frau empfand wohl eher Freude als Eifersucht.
Zum Schmunzeln waren auch einige Hoppalas bei Fischers Besuch: Das weitentfernte Österreich sei in seiner Heimat durchaus nicht unbekannt, beteuerte der Präsident von Kirgistan, Almasbek Atambajew, gleich zu Beginn seines Treffens mit Fischer in Bischkek. Wohl jeder Kirgise habe schon einmal Musik von Wolfgang Amadeus Mozart gehört oder zu einem Walzer von Johann Strauß getanzt.
Er persönlich schätze auch die österreichische Literatur, strich Atamabajew hervor und nannte mehrmals den Prager Altösterreicher Franz Kafka sowie Max Frisch – ein Schweizer. Fischer klärte seinen Gastgeber nach eigenen Angaben schließlich auf, sprach diplomatisch von "unscharfen Grenzen" und verwies darauf, dass ja auch Ludwig van Beethoven gerne für einen Österreicher gehalten werde und Adolf Hitler wiederum für einen Deutschen.
Ernst wurde es aber auch noch: Bundespräsident Fischer und Präsident Atambajew wollen, dass Österreich und Kirgistan (Kirgisistan) auch auf wirtschaftlicher Ebene enger zusammenrücken. Fischer verwies auf ein niedriges Handelsvolumen von 10 Millionen Euro pro Jahr: "Wir wollen diesen Wert entscheidend erhöhen." Als Bereiche, in denen sich heimische Firmen in Kirgistan engagieren könnten, wurden die Wasserkraft, der Tourismus sowie die Landwirtschaft genannt.