Fiskus brechen 8,3 Milliarden weg

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Wegen des Coronavirus floss weniger Steuergeld in die Staatskasse. Für die größten Einbußen sorgt die Umsatzsteuer und es gibt nur wenige Zuwächse.

Weniger Konsum, mehr Menschen ohne Job, Steuerstundungen, Steuersenkungen: Laut Finanzministerium sind wegen Corona und Entlastungsmaßnahmen die Einnahmen von Jänner bis September um 8,3 Milliarden auf 57,8 Milliarden brutto gesunken – 13  Prozent weniger als im Vorjahr. Die in Summe größten Einbußen verzeichnete der Fiskus bei der Umsatzsteuer, die 2,7 Milliarden bzw. 12 Prozent weniger ins Staatssäckel spülte als 2019. Um 2,3 Milliarden (–22 Prozent) geschrumpft sind die Einnahmen aus der Körperschaftsteuer. Bei der Einkommensteuer brachen der Finanz 1,5 Milliarden (–54 Prozent), bei der Mineralölsteuer 529 Millionen (–17 Prozent) weg.

Nennenswerte Zuwächse gab’s nur bei der Tabaksteuer (+57 Millionen) und der Kfz-Steuer (+42 Millionen). Die heuer erstmals eingehobene Digitalsteuer, die Konzerne wie Google für Online-Werbung zu zahlen haben, brachte bisher – festhalten! – 28 Millionen.

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