Die US-Ratingagentur Fitch hat ihr "AAA"-Toprating für die Republik Österreich Freitagnacht mit stabilem Ausblick bestätigt. Auch wenn die Staatsschulden wegen der Hypo Alpe Adria heuer auf über 80 Prozent des BIP steigen: Die Vorhaben mit der staatlichen Problembank entsprächen bisherigen Erwartungen.
Die US-Ratingagentur Fitch hat ihr "AAA"-Toprating für die Republik Österreich Freitagnacht mit stabilem Ausblick bestätigt. Auch wenn die Staatsschulden wegen der Hypo Alpe Adria heuer auf über 80 Prozent des BIP steigen: Die Vorhaben mit der staatlichen Problembank entsprächen bisherigen Erwartungen.
Fitch sieht bei seinem neuesten Rating für die Republik trotz der auch Anzeichen für tendenziell sinkende Schulden, die Wirtschaft wachse etwa, es gebe wenige Arbeitslose, finden die Amerikaner. Das neuerliche "AAA"-Rating entspreche auch den grundlegenden Kreditdaten Österreichs. Gleichzeitig mahnt die Agentur zur weiteren Haushaltskonsolidierung.
Sparkurs bestätigt
Weitere Kosten für Banken schließt Fitsch zwar nicht aus, etwa erhöht der Hypo-Abbau den Gesamtschuldenstand heuer um 4 Mrd. Euro, aber "das AAA-Rating bestätigt die von der Bundesregierung verfolgte ", meint ÖVP-Finanzminister Michael Spindelegger. "Solide Staatsfinanzen zahlen sich aus und sichern der Republik weiter Top-Bonitätsnoten und günstige Zinsen."
Er ortet einer "Trendwende" bei den Schulden, die Fitch nun eben honorieren würde. "Auch die bevorstehende Änderung der EU-Haushaltsregeln ändert laut Fitch nichts am stabilen Ausblick des Ratings", freut sich der Vizekanzler.
Fitch rechnet mit einem Wirtschaftswachstum in Österreich heuer von 1,3 Prozent. Die Amerikaner halten es für möglich, dass die Republik ihren Gesamtschuldenstand schneller auf die von der EU gewünschten 60 Prozent drücken werde können als andere EU-Staaten.