Fussball

Fix! Austria hat den neuen Hauptsponsor gefunden

Ein Jahr lang spielte die Wiener Austria ohne fixen Sponsor auf der Brust. Nun haben die "Veilchen" aber einen neuen Geldgeber an Land gezogen.
Heute Redaktion
29.07.2022, 14:10
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Im Finale der abgelaufenen Saison prangte neuerlich das Logo des Unternehmens von Vizepräsident Raimund Harreither auf der Brust der "Veilchen", nach einem Saisonstart ohne fixen Trikotsponsor haben die Wiener nun einen neuen Geldgeber gefunden: Das Unternehmen "Frankstahl" wird künftig auf der Brust des Bundesliga-Dritten der abgelaufenen Saison präsent sein.

Bereits im Heimspiel am Sonntag gegen den LASK wird erstmals das führende österreichische Stahlhandelsunternehmen sein Logo auf der Austria-Brust platzieren. Das vermeldeten die "Veilchen" auf einer Pressekonferenz am Freitag. "Es ist sehr erfreulich, dass es sich dabei um ein Wiener Traditionsunternehmen handelt. Die Erlöse eines Trikot-Sponsors der Kampfmannschaft sind ein wichtiger Bestandteil unseres Budgets. Auch optisch kann sich das Trikot meiner Meinung nach absolut sehen lassen", sagte Austrias AG-Vorstand Gerhard Krisch.

"Als neuer Hauptsponsor der Wiener Austria für diese Saison freut es mich, dieses Leitbild zu fördern. Es ist wie ein Traum, der nun endlich in Erfüllung geht. Ich könnte nicht glücklicher über diese Entwicklung sein", erklärte Eigentümer Marcel Javor und enthüllte dabei, dass der Vertrag offenbar für ein Jahr läuft.

Insignia-Vertrag läuft aus

Die Suche nach einem Hauptsponsor gestaltete sich zuletzt schwierig. Einerseits aufgrund der wirtschaftlichen Situation, den steigenden Kosten, der Corona-Krise sowie dem Ukraine-Krieg. Andererseits, weil der bereits aufgelöste Vertrag mit dem strategischen Partner Insignia noch bis 15. August läuft. Der Luxus-Dienstleister hätte bis dahin weiter das Anrecht, einen Brustsponsor zu lukrieren.

Mit den zusätzlichen Einnahmen will die Austria den Ausfall von "Gazprom" kompensieren. Das Sponsoring des russischen Staatskonzerns im Austria-Nachwuchs im Wert von fünf Millionen Euro jährlich wird in beidseitigem Einvernehmen auslaufen. Aktuell sind keine Geldtransfers durch russische Unternehmen nach Europa erlaubt.

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