Fix! Diese Personen bekommen bald mehr Geld

Niedrige Pensionen werden um drei Prozent erhöht.
Niedrige Pensionen werden um drei Prozent erhöht.istock/ Symbolbild
Die Regierung hat sich auf ein ähnliches Erhöhungsmodell bei den Pensionen wie im Vorjahr geeinigt und setzt den Entlastungskurs weiter fort.

Auch im kommenden Jahr werden die niedrigen Pensionen über den Inflationswert erhöht. Drauf einigte sich die türkis-grüne Regierung und setzt somit den bisherigen Kurs der Stärkung und Entlastung kleiner Einkommen auch im kommenden Jahr fort. Konkret werden mit 1.1.2022 die Bruttopensionen bis 1.000 Euro um 3 Prozent erhöht. Der gesetzliche Anpassungswert (Inflation) liegt bei 1,8 Prozent.

Für Pensionen von 1.000 bis 1.300 Euro kommt eine Einschleifregelung und für alle Pensionen ab 1.300 Euro gilt die Inflationsanpassung von 1,8 Prozent. Der entsprechende Beschluss wird kommende Woche im Ministerrat gefasst und anschließend dem Parlament zur weiteren Behandlung zugeleitet. Mit dieser Pensionserhöhung werden insgesamt 1,1 Mrd. Euro aus dem Budget bereitgestellt.

Rechenbeispiel (Brutto-Angaben):

➤ Pension mit 1.000 Euro/Monat. Erhöhung 30€/Monat bzw. 420€/Jahr

➤ Pension mit 2.000 Euro/Monat. Erhöhung 36€/Monat bzw. 504€/Jahr

Die Medianpension über alle Pensionsarten liegt bei rund 1.045 Euro (Hälfte aller Pensionen liegt darunter, andere Hälfte darüber)

Bundeskanzler Sebastian Kurz.
Bundeskanzler Sebastian Kurz.GEORG HOCHMUTH / APA / picturedesk.com

"Pandemie hat starke Preisanstiege zur Folge"

Bundeskanzler Sebastian Kurz: "Die Pandemie hat leider starke Preisanstiege in den verschiedensten Lebensbereiche zur Folge. Für mich als Bundeskanzler und die ÖVP ist daher wichtig, dass gerade jene Pensionistinnen und Pensionisten mit niedrigen und mittleren Pensionen bei der anstehenden Pensionserhöhung stärker berücksichtigt werden und die Erhöhung deutlich über dem Inflationswert ausfällt. Menschen, die ihr lebenslang gearbeitet und unseren Sozialstaat aufgebaut haben, sollen auch im Alter von den Entlastungsmaßnahmen der Regierung profitieren."

"Wir möchten ein gutes Leben im Alter sicherstellen, vor allem für Menschen mit niedrigen Pensionen. Gerade Frauen sind im Alter oft armutsgefährdet, hier gilt es gegenzusteuern und das gelingt. Wir erhöhen bereits das zweite Mal in Folge die niedrigsten und niedrigen Pensionen um bis zu drei Prozent. Dadurch haben 2022 mehr als eine Million Menschen, also knapp die Hälfte aller Pensionist:innen, mehr zum Leben. Alle Pensionist:innen erhalten den gesamten Kaufkraftverlust des letzten Jahres vollständig abgegolten, wie es im Gesetz vorgesehen ist", ergänzt Vizekanzler Werner Kogler.

Vizekanzler Werner Kogler
Vizekanzler Werner Koglerpicturedesk.com/APA
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