Schon länger wurde über das bevorstehende Aus des Traditionsrennens, das aktuell in Le Castellet ausgetragen wird, spekuliert, nun bestätigte Domenicali gegenüber der "AFP", dass der Kurs in Südfrankreich aus dem Formel-1-Kalender fliegt und auch auf keiner anderen französischen Strecke gefahren wird.
Der Formel-1-Boss erklärte, dass der Vertrag mit der Strecke Paul Ricard ausgelaufen ist, Verhandlungen aber weitergeführt werden. Künftig sei denkbar, dass die Strecke in Le Castellet im Rotationsprinzip mit einem anderen Grand Prix in die Motorsport-"Königsklasse" zurückkehrt.
Das Rennen in Frankreich könnte nicht der einzige Grand Prix sein, der aus dem Kalender fliegt. Auch der Große Preis von Belgien, der am Sonntag ausgetragen wird, wackelt. Genauso wie der Renn-Klassiker in Monaco. Bei beiden Rennen laufen ebenfalls die Verträge aus.
Die Anzahl der Saisonrennen ist mit 24 begrenzt. Allerdings gibt es deutlich mehr Kandidaten für ein Rennen, deshalb soll künftig vermehrt auf ein Rotationsprinzip gesetzt werden.
Mit Abu Dhabi, Aserbaidschan, Australien, Bahrain, Brasilien, China, Großbritannien, Imola, Monza, Japan, Kanada, Katar, den Niederlanden, Saudi-Arabien, Singapur, Spanien, Ungarn, sowie Austin, Las Vegas und Miami in den USA haben bereits 20 Strecken einen gültigen Vertrag für 2023. Erwartet wird, dass die Verträge mit dem Red Bull Ring und Mexiko verlängert werden.
Der Finale Rennkalender soll in den nächsten Wochen vorgestellt werden.