Fix: Wien verschiebt Operationen wegen Corona-Explosion

In den Wiener Spitälern werden die Intensivbetten knapp.
In den Wiener Spitälern werden die Intensivbetten knapp.Josef Bollwein / SEPA.Media / picturedesk.com
Die steigenden Corona-Zahlen geben Grund zur Sorge. Die Intensivstationen füllen sich, Wien zieht Konsequenzen. Jetzt werden Operationen verschoben.

Der Trend zeigt steil nach oben. Immer mehr und vor allem jüngere Menschen müssen in Folge einer Corona-Infektion in Krankenhäuser eingeliefert werden. Die Wiener Spitäler warnen vor einer baldigen Auslastung der Intensivstationen. Am Freitag reagiert nun der Wiener Gesundheitsverbund auf die bedenkliche Entwicklung. 

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Die städtischen Spitäler haben laut Meldung der Nachrichtenagentur APA damit begonnen, nicht dringende, planbare Operationen an Ordens- oder Privatspitäler auszulagern. Womöglich, werden Termine verschoben. Das geschehe "noch nicht in großem Stil, aber die stärkere Dynamik im Infektionsgeschehen zwingt uns jetzt dazu, Maßnahmen zu ergreifen", erklärt Markus Pederiva vom WIGEV.

In den Wiener Kliniken werden wöchentlich 2.500 Operationen durchgeführt. Wegen des erwarteten weiteren Anstiegs der Covid-19-Patienten, "müssen wir in den OP-Betrieb eingreifen", so Pederiva weiter. "Wir sehen mit großer Besorgnis die Entwicklung der Infektionszahlen". Nun gelte es sicherzustellen, dass ausreichende Bettenkapazitäten zur Verfügung stehen.

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