Fleischer lenkt bei Streit mit Band ein

Der steirische Fleischer Josef Kohlhauser will nun auf das Schmerzensgeld, dass er von der Band König Leopold aufgrund eines auf Youtube verbreiteten Liedes, in dem er sich nicht zu Unrecht imitiert fühlt, gefordert hat, verzichten. Auf die Entfernung des Namens "Kohlhauser" besteht er aber weiterhin.

Der steirische Fleischer Josef Kohlhauser will nun auf das Schmerzensgeld, dass er von der Band König Leopold aufgrund eines auf Youtube verbreiteten Liedes, in dem er sich nicht zu Unrecht imitiert fühlt, gefordert hat, verzichten. Auf die Entfernung des Namens "Kohlhauser" besteht er aber weiterhin.

Der urige steirische Fleischer und verärgert, wenn ihn jemand darauf ansprach. Im Song werde der Akzent des urigen Fleischers nachgeahmt, warf Kohlhauser den Künstlern vor. Der Vorwurf war nicht aus der Luft gegriffen - schließlich heißt das Lied, indem die Worte "Halt die Goschn" immer wieder vorkommen, Kohlhauser. Die Band dementierte und gab an, dass keine bestimmte Person gemeint sei.

Wie die "Kleine Zeitung" nun berichtete, möchte Kohlhauser nun auf das Geld, dass er als Entschädigung forderte, verzichten. "Die Burschen sind Studenten. Da ist wohl nichts zu holen", wird er zitiert. Er hatte ursprünglich zehn Cent pro Klick gefordert. Bei den 271.090 Klicks (Stand: 27. Februar) wären das immerhin schon 27.109 Euro.

Name soll verschwinden

Der Streit ist dennoch nicht beigelegt. Kohlhauser will nach wie vor, dass sein Name im Titel verschwindet. "Sonst klage ich", droht der 54-Jährige. Diese Gefallen wird ihm die Band aber nicht machen, der Sprecher der Band hat das ausgeschlossen. Mit seiner Bekanntheit hat der Fleischhauer nun doch Freundschaft geschlossen - mehr Kunden kommen aber nicht.

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