Fleischfressende Bakterien töten Familienvater (66)

48 Stunden, nachdem William Bennet im Meer schwamm, ist er tot. Die Tochter warnt nun andere mit einem emotionalen Facebook-Post.
Ein Badeurlaub in Florida endete für die Familie Bennett aus Memphis im US-Bundesstaat Tennessee tragisch. Der 66-jährige William Bennett musste sterben, nachdem er sich nach Aussage seiner Tochter Cheryl mit einem fleischfressenden Bakterium infiziert hatte. Sie schilderte den Vorfall auf Facebook - mit einer Warnung an andere Schwimmer.

Bennett hatte wegen einer Krebserkrankung ein geschwächtes Immunsystem, aber liebte das Meer, hatte nie Probleme und war auch in Florida schwimmen gegangen, schreibt seine Tochter.

"Es muss Schilder geben!"

Doch 12 Stunden nach einem Bad hätten die Beschwerden angefangen - mit Schüttelfrost, Fieber und Krämpfen. Die Familie. die an dem Tag sowieso abreisen wollte, habe sich entschieden, zu Hause in Memphis zum Arzt zu gehen. Die Symptome seien auf dem Heimweg immer schlimmer geworden, so dass Bennett direkt ins Spital gebracht worden sei. Dort hätten Ärzte geschwollene schwarze Flecken an seinem Rücken entdeckt. Den Hinweis der Mutter, dass er kurz zuvor im Meer geschwommen sei und sich mit einem fleischfressenden Bakterium infiziert haben könnte, sollen die Ärzte jedoch ignoriert haben. 48 Stunden nach dem Bad war er tot.

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Tochter Cheryl fordert nun die Behörden zum Handeln auf. "An jedem Strand, jedem Nationalpark, jeder Stadt und jeder Bucht muss es Schilder geben, auf denen steht, dass aufgrund der natürlichen Bakterien im Wasser Menschen mit offenen Wunden oder geschwächtem Immunsystem nicht ins Wasser gehen sollten." Wenn es diese an dem Strand in Florida gegeben hätte, "hätten wir ihn nicht ins Wasser gelassen". Sie wolle nicht, dass anderen dasselbe Schicksal widerfährt.

Sie schließt ihren Post mit den Zeilen: "Ich brauche niemanden, der mir sagt, was wir hätten tun sollen und was nicht. Wir wissen es schon. Und es war zu spät."

(roy)

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