Fliegerbombe gesprengt: Haus beschädigt

Bild: Michael Prieschl

Rund 200 Meter um den Fundort der Bombe in Linz wurde der gesamte Bereich abgesperrt. Gleich im ersten Haus nach der Abgrenzung waren die Auswirkungen der Detonation Dienstagvormittag deutlich zu spüren - und zu sehen. Herumfliegende Steine schlugen sogar Löcher ins Dach. "Heute" sprach mit der Besitzerin.

Rund 200 Meter um den Fundort der Bombe in Linz wurde der gesamte Bereich abgesperrt. Gleich im ersten Haus nach der Abgrenzung waren die Auswirkungen der Detonation Dienstagvormittag deutlich zu spüren – und zu sehen. Herumfliegende Steine schlugen sogar Löcher ins Dach. "Heute" sprach mit der Besitzerin.
"Wir sind mit Polizisten bei uns im Hof gestanden, haben den Countdown heruntergezählt", berichtet Christina Windischhofer (35). Die zweifache Mutter hatte sich extra Urlaub genommen, um bei diesem Ereignis dabei sein zu können. "So etwas erlebt man nicht alle Tage", grinst die 35-Jährige.

Für zehn Uhr am Vormittag war die Sprengung des Kriegsrelikts geplant gewesen, musste aber verschoben werden, weil sich ein Anrainer unerlaubt im Sperrgebiet aufhielt. Um exakt 10.36 Uhr war es dann soweit, die Bombe in den Linzer Traun-Auen ging in die Luft.

Druckwelle spürbar

"Die Druckwelle war echt heftig. Herumfliegende, rund zehn Zentimeter dicke Steine, haben mehrere Löcher in unser Hausdach geschlagen. Es hat sich angehört als würden Fenster bei uns kaputt gehen", erzählt Windischhofer. Die Tiere des Bauernhofs waren von den Kindern weggesperrt worden. Aber: Eine Wachtel ist vermutlich durch zu großen Schreck an den Folgen der Detonation verstorben.
Auch ein Auto und ein Moped im Umkreis wurde beschädigt. Verletzt wurde aber niemand. Laut Zeugenaussagen war der Knall sogar bis Linz-Urfahr zu hören, die Rauchsäule von weitem zu sehen.

Mehr News auf der Facebookseite Video von der Sprengung (ab Minute 41 ist die Detonation zu sehen)



 

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