Flitterwochen-Albtraum

Ehemann im Maul von Nilpferd – seine Frau boxt ihn raus

Eine US-Amerikanerin rettete ihren Ehemann aus dem Maul eines Nilpferds – nach nur zehn Tagen Ehe.
Newsdesk Heute
11.10.2026, 22:50
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Was als romantische Reise begann, wurde für Sam und Anna McKee aus dem US-Bundesstaat Washington zum Albtraum.

Zehn Tage nach ihrer Hochzeit in Portugal verbrachten sie ihre Flitterwochen im Okavango-Delta in Botsuana. Bei einer Bootsfahrt wurden sie Zeugen eines dramatischen Vorfalls.

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Plötzlicher Angriff im Delta

Trotz Warnungen der Guides entfernte sich das Paar vom Rest der Gruppe und geriet in eine gefährliche Flusszone. Plötzlich hörte Sam, 31 Jahre alt, laute Geräusche aus dem Wasser. "Meine erste Reaktion war: Nicht aus dem Boot fallen. Ich habe mich an beiden Seiten festgehalten, dann wurde ich plötzlich auf der linken Seite getroffen", berichtete er im britischen Fernsehen.

Sam wurde von einem Nilpferd am Oberkörper gepackt und unter Wasser gedrückt. Aufgrund des Schocks spürte er zunächst keine Schmerzen, sondern nur eine gewaltige Kraft. Anna und der Bootsführer landeten ebenfalls im Wasser.

Als Anna wieder auftauchte, sah sie ihren Ehemann horizontal im Maul des Tieres. "Ich habe mich entschieden zu kämpfen. Meine Gedanken waren wirr: Das kann nicht real sein, Sam ist tot, er stirbt gerade", schilderte Anna ihre Reaktion.

Mutige Rettung – und schwere Verletzungen

Anna rannte zum Nilpferd, ballte die Fäuste und schlug auf das Tier ein. Das Nilpferd ließ Sam los, und gemeinsam schafften sie es ans Ufer, bevor das Tier erneut angriff. "Zum zweiten Mal dachte ich, dass Sam sterben würde", erzählte Anna.

Aufgrund "technischer Verzögerungen" dauerte es über 13 Stunden, bis Sam Schmerzmittel erhielt, und 18 Stunden bis zur Ankunft im Krankenhaus in Südafrika.

Dort wurde er notoperiert, erhielt zwanzig Klammern am Oberkörper, Infusionen und eine Magensonde. Heute leidet er nur noch an leichten Schmerzen und Muskelkater.

Das Paar hat ein Buch über die Erfahrung geschrieben und hofft auf eine Veröffentlichung.

"Es war schrecklich im Moment, aber wir haben viele Gründe, dankbar zu sein. Sam ist mein bester Freund. Wir sind seit 14 Jahren zusammen, waren schon in der Schule verliebt; deshalb bin ich einfach sehr froh, noch Zeit mit ihm zu haben', so Anna abschließend.

red,11.10.2026, 22:50