Flixbus stellt Betrieb ab Mitternacht ein

Die weitreichenden Einschränkungen im sozialen Leben betreffen auch den Fernreiseverkehr. Der Anbieter Flixbus zieht jetzt Konsequenzen.

Der Fernbusanbieter Flixbus stellt den Betrieb bis auf weiteres wegen der Coronavirus-Krise ab Dienstag-Mitternacht ein. Flixbus werde alle nationalen sowie grenzüberschreitenden Verbindungen von und nach Deutschland ab 17. März 2020, 24 Uhr, aussetzen, teilte das Unternehmen am Dienstag in München mit. Betroffen sind somit auch die Verbindungen von und nach Österreich.

Das Unternehmen verwies auf die vom deutschen Bund und den Bundesländern beschlossenen "Leitlinien zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich in Deutschland". Diese betreffen auch den Busreiseverkehr.

Fahrgäste bekommen Gutscheine

"Flixbus folgt den Anweisungen der Bundesregierung selbstverständlich", hieß es. Betroffene Fahrgäste würden informiert und erhielten einen Gutschein über den gesamten Ticketpreis ohne Stornierungsgebühr an die bei der Buchung angegebene Email Adresse.

Zuvor wurden Medienberichten publik, nach denen Deutschland eine weltweite Reisewarnung ausspricht. Die Bundesregierung warnt vor touristischen Reisen und verschärft damit ihre bisherige Linie. Denn bis jetzt hatte das Auswärtige Amt nur von nicht notwendigen Reisen ins Ausland abgeraten.

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