Teamkicker Florian Klein (29) war am Wochenende auf Heimatbesuch in Linz. Trotz einiger Termine empfing der Deutschland-Legionär Heute in seiner Fußballschule zu einem Interview. Er sprach über das EURO-Aus, ein Treffen mit Ronaldo und die Aufstiegschancen von Ex-Klub LASK:
Teamkicker Florian Klein (29) war am Wochenende auf Heimatbesuch in Linz. Trotz einiger Termine empfing der Deutschland-Legionär „Heute“ in seiner Fußballschule zu einem Interview. Er sprach über das EURO-Aus, ein Treffen mit Ronaldo und die Aufstiegschancen von Ex-Klub LASK:
"Heute": Herr Klein, vor knapp drei Wochen sind Sie mit dem Nationalteam mit nur einem Punkt bei der EURO ausgeschieden. Haben Sie das Aus schon verdaut?
Florian Klein: Wir haben uns im Vorfeld so viel vorgenommen. Das Ausscheiden schmerzte gewaltig. Wir hatten zum wichtigsten Zeitpunkt nicht die beste Form. Trotz allem war es eine positive Erfahrung, die uns in Zukunft helfen kann.
"Heute": Viele meinten, eine gute Halbzeit gegen Island sei zu wenig gewesen!
Klein: Im ersten Spiel gegen Ungarn war unser Pressing sehr gut. Wir haben in der ersten Halbzeit keine Chancen zugelassen. Aber im Endeffekt war es einfach zu wenig. Die Gründe sind unterschiedlich. Manche Spieler waren verletzt, andere hatten eine sehr lange Saison in den Beinen.
"Heute": Sie trafen Superstar Ronaldo bei der Dopingprobe nach dem Portugal-Match. Mussten Sie ihn nach seinem verschossenen Elfer trösten?
Klein: Soweit ging es dann nicht. Aber wir haben uns lange unterhalten. Auch sein Sohn kam dazu. Er ist ein sehr sympathischer Kerl. Das Treffen zählt sicher zu meinen EURO-Highlights.
"Heute": Am Donnerstag beginnt für Sie das Training in Stuttgart. Werden Sie die Fans auch in der kommenden Saison in der zweiten Liga im Trikot der Schwaben sehen?
Klein: Ich habe noch ein Jahr Vertrag in Stuttgart. Wenn wir so zusammenbleiben und noch die eine oder andere Verstärkung dazu kommt, dann haben wir ein richtig starkes Team. Es ist eine reizvolle Aufgabe, mit einem Traditionsverein den Aufstieg in Angriff zu nehmen.
"Heute": Können Sie sich auch eine Rückkehr in die heimische Bundesliga vorstellen?
Klein: Ich will jetzt nicht zu weit nach vorne blicken. Aber ganz ausschließen würde ich eine Rückkehr nicht.
"Heute": Packt ihr Ex-Klub LASK heuer endlich den Aufstieg?
Klein: Es ist wirklich schade, dass sie es zuletzt nicht geschafft haben. Der LASK wäre eine Bereicherung für die Bundesliga. Mit Oliver Glasner haben die Linzer einen super Trainer. Ich kenne ihn noch aus meiner Zeit bei Salzburg. Ich glaube, dass sie es heuer packen.
"Heute": Noch ein Wort zu Ihrer Fußballschule in Linz: Wird bald der nächste „Flo Klein“ entdeckt?
Klein: Es geht in erster Linie darum, Kinder zum Sport zu bringen. Die Kids sollen Spaß haben. Aber ich habe schon ein paar Talente entdeckt.
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