Bayern München baut an einem international konkurrenzfähigen Kader für die kommende Saison.
Ein Neuner soll noch kommen, hier gelten Dusan Vlahovic, Niclas Füllkrug und Harry Kane als heiße Kandidaten. Auch in der Innenverteidigung wollen die Bayern aufrüsten, wird um Min-jae Kim gebuhlt.
Gleichzeitig stehen einige Spieler vor dem Absprung. Lucas Hernandez zieht es zu Paris SG, die Bayern riefen aber 50 Millionen Euro Ablösesumme aus.
Problematisch ist die Personalie Bouna Sarr: Seit drei Jahren ist der Franzose bei den Bayern, gespielt hat der Abwehrspieler aber kaum. In der vergangenen Saison hatte er nur einen einzigen Kurzeinsatz. Weil der Senegalese in München seit 2020 fürstlich verdient, zeigt er kein Interesse an einem Transfer. Das wird sich wohl auch diesen Sommer nicht ändern.
Dabei versuchen die Münchner seit einigen Transferperioden, Sarr los zu werden. Ohne Erfolg. Er wurde 2020 geholt, um Druck auf Benjamin Pavard aufzubauen. Das gelang dem Rechtsverteidiger nie. Inzwischen stehen auch Noussair Mazraoui und Josip Stanisic im klubinternen Standing vor ihm.
Noch hat Sarr bis zum Sommer 2024 einen Vertrag. Auch Thomas Tuchel setzt nicht auf ihn. Trotzdem wird der 31-Jährige den Vertrag wohl aussitzen. Laut "kicker" ist kein Abnehmer in Sicht.