Alarm um Mitternacht bei der St. Pöltener Stadtfeuerwehr: Im liebevoll geschmückten Sparkassenpark war der kleine Stall in Brand geraten - ein Feuerteufel dürfte gewütet haben.
Alarm um Mitternacht bei der St. Pöltener Stadtfeuerwehr: Im liebevoll geschmückten Sparkassenpark war der kleine Stall in Brand geraten – ein Feuerteufel dürfte gewütet haben.
Die Behausung für Esel und Schafe wurde völlig zerstört. Die lebende Krippe ist die Attraktion von "Weihnachten im Park" und sorgt jährlich für leuchtende Kinderaugen. Die Chronologie: Ein aufmerksamer Zeuge schlug in der Nacht auf Montag Alarm. Binnen Minuten war ein Großaufgebot der Feuerwehr am Brandort. 25 Florianis konnten verhindern, dass die Flammen auf die Bäume und andere Adventhütten übergriffen.
Die Polizei ermittelt jetzt wegen des Verdachtes auf Brandstiftung. Auch Feuerwehreinsatzleiter Max Ovecka ist sicher, dass sich das Stroh rund um die Krippe nicht selbst entzündet hat. Max Ovecka sagt: "Es ist bitter! Der Schaden beträgt rund 4.000 Euro und zudem haben wir natürlich unzählige Arbeitsstunden in den Aufbau des Adventmarktes investiert." Für die Feuerwehr beginnt jetzt zudem ein Wettlauf mit der Zeit: Denn am Freitag eröffnet der beliebte Christkindlmarkt im Stadtpark – also noch drei Tage Zeit, um eine neue Krippe zu bauen.
Beate Steiner