Florianis erhalten jetzt Gratis-Hepatitis-Impfung

Die Feuerwehrmitglieder können sich jetzt gratis Hepatitis-Impfen lassen.
Die Feuerwehrmitglieder können sich jetzt gratis Hepatitis-Impfen lassen.Bild: Fotolia (Symbolbild)

Nach jahrelangen Forderungen wurden Feuerwehrmitglieder nun in die "Risikogruppe gefährdeter Berufsgruppen" aufgenommen. Damit kann eine Hepatitis-Impfung kostenlos angeboten werden.

Tätowierer sind es, Fußpfleger sind es – nur die Feuerwehr wurde bisher aus der "Risikogruppe der gefährdeten Berufsgruppen" ausgenommen. "Dabei sind wir an den Einsatzorten genauso in Gefahr, uns mit der Krankheit zu infizieren", kämpfte der nö. Florianichef Didi Fahrafellner bereits seit Jahren federführend um eine Aufnahme.

Nachdem Innenminister Wolfgang Sobotka letztes Jahr in die Bresche gesprungen war und drei Millionen Euro zur Verfügung gestellt hatte, wurden nun im Parlament endlich die Weichen für eine Schließung dieser Lücke gestellt.

Mikl-Leitner & Pernkopf: "Setzen sich oft selber Risiken aus"

In Niederösterreich zeigt man sich erleichtert. Landeschefin Johanna Mikl-Leitner und ihr Vize, Feuerwehr-Landesrat Stephan Pernkopf freuen sich über diese Entscheidung des Parlaments: "Unsere Feuerwehrleute leisten täglich Großartiges für die Sicherheit unserer Landsleute und setzen sich dabei oft auch selber Risiken aus. Wir stehen ihnen zu Seite, genauso wie sie uns allen zur Seite stehen."

Und auch nö. Arbeiterkammer-Chef Markus Wieser, der für eine solche Aufnahme gekämpft hatte, ist erleichtert: "Das waren wir den vielen tausend Feuerwehrleuten längst schuldig, die täglich ihre Gesundheit einsetzen, um andere Menschen zu retten!"

Innenminister Wolfgang Sobotka sieht seinen Weg bestätigt: "Die Aufnahme ist ein wichtiger struktureller Schritt."

(nit)

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