Eigentlich hätte am Freitag in Florida vor Gericht die erste Anhörung von Leo S. beginnen sollen. Doch der Gerichtstermin entfiel, das Bangen um den Mühlviertler geht weiter.
Die erste gerichtliche Anhörung hätte heute um 9 Uhr Ortszeit (15 Uhr in Österreich) stattfinden sollen. Dabei hätte die Frage geklärt werden sollen, ob sich Leo S. schuldig bekennt oder nicht - "heute.at" berichtete.
Doch die Familie des Mühlviertlers muss sich weiterhin in Geduld üben. Der Grund: Der Gerichtstermin am Freitag fand gar nicht statt.
Das Warten auf eine mögliche Anklage wird für die Angehörigen des 18-Jährigen damit zu einer regelrechten Nervenprobe, denn es könnte sogar noch Wochen dauern, bis Klarheit herrscht.
Staatsanwalt "nicht unter Zeitdruck"
Leos Verteidiger, Carl Christian Thier, hat sich aber bereits mit dem Ankläger getroffen. Bei dem Treffen soll sich der Staatsanwalt allerdings nicht in die Karten geblickt haben lassen.
"Man wartet auf die Entscheidung des Staatsanwalts. Dieser ist aber noch nicht unter Zeitdruck", erklärt Peter Guschelbauer, Sprecher des Außenministeriums in Wien, gegenüber der "APA".
Was war passiert?
Dem Schüler aus Mitterkirchen (Bezirk Perg) wird vorgeworfen, Sex mit einer Unmündigen (Amanda S., 15) gehabt und somit gegen das Schutzalter von 16 Jahren verstoßen zu haben - "heute.at" berichtete.
Wird der 18-Jährige angeklagt und schuldig gesprochen, drohen ihm mehrere Jahre Haft. Die maximale Strafe beträgt in diesem Fall 15 Jahre Haft.
Mehr zu dem ThemaFlorida-Leo: Bangen vor erster Gerichts-Anhörung (red)