Ein seit mehr als zwei Monaten flüchtiger Promi-Juwelier hat sich am Montag zu Mittag den Finanzbehörden gestellt. Der 53-Jährige war vor der Finanz und der Ost-Mafia auf der Flucht. Ihm werden Geldwäsche und Steuerhinterziehung vorgeworfen.
Der seit mehr als zwei Monaten flüchtige Promi-Juwelier Ernst Kornmesser hat sich am Montag zu Mittag den Finanzbehörden gestellt. Der 53-Jährige war vor der Finanz und der Ost-Mafia auf der Flucht. Ihm werden Geldwäsche und Steuerhinterziehung vorgeworfen.
Bereits am 18. Juli kam es in der Privatwohnung des Schmuckhändlers zu einer Hausdurchsuchung wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung. Bargeld und Kunstgegenstände im Wert von mehr als zwei Millionen Euro sollen dabei von der Finanzpolizei beschlagnahmt worden sein. Die Anzeige des Finanzministeriums wegen Steuerhinterziehung ging am 16. August bei der Staatsanwaltschaft ein.
Der Juwelier importierte mehrere Tonnen Bruchgold aus dem Osten. Er schmolz das Gold ein und verkaufte es. Dabei soll der gelernte Goldschmied keine Mehrwertsteuer abgeführt haben, so der Vorwurf. Auch seinen Ost-Geschäftspartnern schuldete er angeblich Millionenbeträge.
In die Schlagzeilen geraten war die Juwelierfiliale am Graben bereits im Jänner dieses Jahres. Bei einem Überfall war der Neffe des Geschäftsführers verletzt worden.