Flüchtlinge: Ute Bock ruft zum Handeln auf

Ein erbärmliches Tauziehen rund um die Flüchtlinge in Österreich legen derzeit die verantwortlichen Politiker hin (Stichwort Zeltlager, Bezirksquoten etc.). Jetzt hat Flüchtlingsberaterin Ute Bock in einem offenen Brief einen Appell an die Österreicher gerichtet, diesem Jammerspiel endlich ein Ende zu bereiten und private Unterkünfte anzubieten. Auch zum Spenden ruft die unermüdliche Kämpferin für ein würdiges Dasein von Flüchtlingen auf.

Ein erbärmliches Tauziehen rund um die Flüchtlinge in Österreich legen derzeit die verantwortlichen Politiker hin (Stichwort in einem offenen Brief einen Appell an die Österreicher gerichtet, diesem Jammerspiel endlich ein Ende zu bereiten und private Unterkünfte anzubieten. Auch zum Spenden ruft die unermüdliche Kämpferin für ein würdiges Dasein von Flüchtlingen auf.

, die Asylwerber und Flüchtlinge mit dem Verein "Flüchtlingsprojekt Ute Bock" mit Wohnraum, Kleidung, Kursen und der Vermittlung von juristischer und medizinischer Hilfe unterstützt und am Samstag ihren 73. Geburtstag feiert, schreibt in ihrer Aussendung:

Liebe Leserin, lieber Leser,

es reicht! Ich halte die Flüchtlingspolitik in Österreich nicht mehr aus! Ich sehe im Fernsehen und lese in der Zeitung täglich über diese unglaubliche Stimmungsmache gegen Flüchtlinge.

Mich regt auf, dass so viele an dieser Hetze beteiligt sind. Wie kann man auf dem Rücken von Flüchtlingen so eine Politik betreiben?!

Es ist nicht weniger als eine Schande für Österreich, dass Kinder, Frauen und Männer in Zelten hausen müssen!

Niemand tut sich eine Flucht an, weil hier in Österreich das Wetter so schön ist!

Die Menschen verlassen ihre Heimat nur, weil dort die Not so groß ist! Und dann werden sie hier wie Aussätzige behandelt! Mensch ist Mensch, ganz egal wo er oder sie herkommt!

Ich versuche zu helfen wo ich kann. Aber wir haben längst keine freien Wohnungen mehr! Ich muss jeden Tag viele Menschen wieder wegschicken. Das bricht mir das Herz! Bitte schauen Sie nicht weg, jede und jeder kann etwas tun!

Bitte unterstützen Sie in Ihrer Gemeinde, in Ihrem Umkreis Flüchtlingsunterkünfte. Die PolitikerInnen alleine schaffen es offensichtlich nicht! Wenn Sie Platz haben, nehmen sie Flüchtlinge auf! Helfen Sie mit, dass die Zeltlager so schnell wie möglich wieder verschwinden!

Ihre Ute Bock

 

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