Flüchtlinge fuhren für Asyl mit Taxi nach Deutschland

Per Taxi nach Deutschland
Per Taxi nach DeutschlandIstock (Symbol)
Mit dem Taxi von Wien nach Deutschland. Der Grund: Asyl. Doch der Taxler verstand jedes Wort der Fahrgäste, rief die Polizei, das Taxi wurde gestoppt.

Unabsichtlich wäre ein Taxifahrer am Montag fast zum Schlepper geworden, löste stillen Alarm aus und setzte einen Großeinsatz der Polizei in Gang.

Taxler verstand Flüchtlinge

Die Flüchtlinge waren bei Wien in ein Taxi gestiegen, gaben als Ziel Deutschland an. Den hohen Fuhrlohn wollte sich der Berufslenker nicht entgehen lassen und gab Gas. Während der Fahrt auf der "West" in Niederösterreich unterhielten sich die Flüchtlinge über Asyl und Deutschland, dem fließend arabisch sprechenden Taxler dämmerte es. Er schlug Alarm und fuhr unauffällig weiter.

6 Streifenwagen hinter Taxi

Kurze Zeit später jagten sechs Streifenwagen (aus Wien, Herzogenburg, Schwechat, St. Pölten, Altlengbach, Pressbaum) dem Taxi auf der A1 hinterher, bei Pyhra (Bezirk Sankt Pölten-Land) wurde der Wagen gestoppt. Der Taxler gab an, dass er nicht bedroht worden war und es sich um eine grundsätzlich regulär gebuchte Taxifahrt gehandelt habe.

Asyl in Ö statt in D

Aber die Fahrgäste waren eben nicht legal in Österreich - statt im Zielland Deutschland suchten sie also gleich in Österreich um Asyl an. Die Flüchtlinge wurde nach dem Fremdengesetz vorrübergehend festgenommen. Das Landeskriminalamt NÖ, Sparte Menschenhandel, sowie die Fremdenpolizei Schwechat wurden informiert.

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