Flug-Katastrophe: Rätsel um "toten" Salzburger

Bild: AP

Vor zwei Jahren wurde dem 61-jährigen Christian K. in Thailand der Pass gestohlen. Jetzt tauchte sein Name auf der Passagierliste der verschollenen Boeing 777 auf. Fest steht: Das Dokument wurde gefälscht.

Fest steht: Das Dokument wurde gefälscht.

Christian K. hatte den Ausweis bei einem Autoverleih in Phuket hinterlegt. Als er zurückkam, war der Pass verschwunden. Ähnlich erging es einem Italiener – und nun tauchten die Dokumente der beiden wieder auf: Zwei Männer hatten am 6. März damit in Pattaya Plätze in der Maschine gebucht.

Foto und Geburtsdatum des Salzburgers, der schon längst zurück in der Heimat ist, war auf einen 30-Jährigen geändert worden – und niemandem fiel etwas auf, auch nicht, dass der Pass als gestohlen gemeldet war. Experte Niki Lauda: "Wenn niemand Verdacht schöpft, kann man mit einem gut gefälschten Passfoto überall hinkommen." Erschreckend: Ein Pass-Gegen- Check der Airlines mit der Interpol-Datenbank passiert meist nur in Verdachtsfällen.

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