Ab Montag müssen Flughafenmitarbeiter in Wien-Schwechat ihre Handvenen scannen, wenn sie ins Gebäude wollen. Damit kann mit Zugangscodes und -karten kein Schindluder mehr betrieben werden. Kostenpunkt: 1 Million Euro!
Laut Presseaussendung des Flughafens hat die Inbetriebnahme nichts mit dem "aktuellen Missbrauch von Zutrittskarten durch Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma" zu tun.
Sechs Mitarbeiter einer privaten Firma, den sie sich von dem Geld leisten konnten.
Handvenen so unverwechselbar wie Fingerabdruck
Um in die Bereiche nach der Grenzkontrolle oder der Sicherheitskontrolle zu gelangen, wird künftig die Handfläche des Mitarbeiters biometrisch gescannt und überprüft. Da das Muster der Venen eines Menschen leicht zugeordnet werden kann, soll damit jedem Missbrauch der Riegel vorgeschoben werden.
Infrastruktur fertig, eine Million Euro Kosten
Die technischen Anlagen sind im vergangenen Jahr bereits installiert worden, die Kosten belaufen sich auf eine Million Euro. Diese neuen Vorkehrungen würden das "höchste erreichbare Sicherheitsniveau bei der eindeutigen Identifizierung einer Person" bringen, versichert der Flughafen.