Flughafen Wien testet Gesichtserkennung

Zuerst wird der Pass eingescannt, dann geht es weiter zur Gesichtserkennung.
Zuerst wird der Pass eingescannt, dann geht es weiter zur Gesichtserkennung.Bild: Flughafen Wien
Am Flughafen Wien-Schwechat gehen ab Montag 25 E-Gates mit Gesichtserkennung in den Test-Betrieb. Das System soll bei der Kriminalitätsbekämpfung helfen.
Die biometrische Gesichtserkennung soll so einfach wie effizient funktionieren: Die Passagiere betreten den E-Gate-Bereich, wo sie ihren Pass einscannen lassen. Die Gesichtserkenntung stellt dann fest ob das Gesicht des Flugreisenden mit dem Passbild übereinstimmt. Ist alles korrekt, öffnet sich die Schleuse.

So ganz ohne menschliche Sicherheitsmaßnahmen kommt das System aber doch nicht aus. Weiterhin werden Polizisten anwesend sein, um über die elektronischen Kontrollen zu wachen und gegebenenfalls das System selbst zu überprüfen, wenn es etwa Probleme bei der Gesichtserkennung gibt.

Nichtsdestotrotz sollen technische Komplikationen seltene Ausnahmesituationen bilden, denn das System hat sich bereits auf anderen Flughäfen dieser Welt etabliert.

Polizeilich gesucht

Gegenüber noe.ORF.at sagte der Sprecher der Landespolizeidirektion Niederösterreich, Johann Baumschlager, dass sich die Polizei dadurch eine Verbesserung bei der Bekämpfung organisierter Kriminalität erhofft.

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Liegt bei einem Fluggast ein EU-weiter Haftbefehl vor, dann schlägt das System Alarm. Der Probebetrieb soll ab Mitte Dezember in die nächste Testphase starten und zwei Wochen andauern.



(bai)

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