Brüder aus OÖ überlebten Flugzeugabsturz

Die Maschine wurde schwer beschädigt, die Insassen überlebten nahezu unverletzt.
Die Maschine wurde schwer beschädigt, die Insassen überlebten nahezu unverletzt.Bergrettung Lungau
Zwei Oberösterreicher stürzten mit einem Kleinflugzeug in Lessach (Sbg.) ab. Beide Insassen blieben wie durch ein Wunder nahezu unverletzt. 

Die Brüder (63 und 66) waren Dienstag um kurz nach 13 Uhr mit einer "DA 20, Katan Diamond" von Feldkirchen in Kärnten gestartet. Sie wollten über Altenmarkt nach Schladming fliegen. Über Tamsweg (Sbg.) dürfte der 63-jährige Pilot aus Traun (Bez. Linz-Land) von der Route abgekommen sein. Laut Polizei steuerte er das Flugzeug irrtümlich in Richtung Lessach und wollte über dem Zwerfenbergsee in Richtung Steiermark fliegen. 

200 Meter vor dem See verlor das Flugzeug an Leistung und prallte aus geringer Höhe gegen den Boden. Nach 100 Metern kam die Maschine zum Stehen. 

Der Pilot, der Vereinsmitglied im "Fliegerclub Bussard" ist, blieb beim Absturz zum Glück unverletzt. Sein Bruder erlitt schon Verletzungen, unter anderem im Brustbereich. Die Männer sollen Polizei und Bergrettung noch selbst alarmiert und ihnen die Standortdaten durchgegeben haben. 

Die Brüder wurden von der Bergrettung ins Tal, der Verletzte aus St. Georgen an der Gusen (Bez. Perg) anschließend ins Krankenhaus nach Tamsweg gebracht. Am Flugzeug entstand erheblicher Schaden.

Am Mittwoch war die Bergrettung Lungau dabei, die Maschine zu bergen. Ein Video der Helfer zeigt, wie schwer das Flugzeug zerstört wurde. 

Seitens des Fliegerclubs wollte man gegenüber "Heute" kein Statement abgeben. Nur so viel: Man seie froh, dass es beiden soweit gut ginge, die Fluguntersuchungskommission sei dabei den Sachverhalt zu untersuchen.

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