Die Suche nach der abgestürzten malaysischen Boeing gestaltet sich nach wie vor sehr schwierig. Ein Grund hierfür sind riesige, im Ozean umhertreibende, Müllberge. Indes ranken sich im Internet die wildesten Verschwörungstheorien. So ist unter anderem von einem fatalen Kostruktionsfehler oder Selbstmord des Piloten zu lesen.
gestaltet sich nach wie vor sehr schwierig. Ein Grund hierfür sind riesige, im Ozean umhertreibende, Müllberge. Indes ranken sich im Internet die wildesten Verschwörungstheorien. So ist unter anderem von einem fatalen Kostruktionsfehler oder Selbstmord des Piloten zu lesen.
Der Müll, wie umhertreibende Styroporbälle und Plastikberge, löst bei der Suche an den Radargeräten falschen Alarm aus, erklärt Greg Waldron von Flightglobal, einer Branchenwebseite der Luftfahrtindustrie. "Radar filtert diese Dinge normalerweise heraus, aber wenn man die Filtersoftware abschaltet, sieht man plötzlich eine Million möglicher Kontakte, und man kann unmöglich alles überprüfen."
Das vorrangige Ziel der Experten sei es Wrackteile zu finden. Anhand der Fundstelle könne man die Meeresstömungen analysieren und so den Absturzort bestimmen. Danach werde sich die Suche auf die Blackbox konzentrieren. Der Flugdatenschreiber könne etwa einen Monat lang Positionsangaben senden, so Waldron.
Absturztheorien beschäftigen Behörden
Auch die Absturzursache ist nach wie vor ungeklärt. Da die meisten Flugzeuge aus Aluminium hergestellt sind, die über die Jahre starke Abnutzungserscheinungen zeigen können, wäre es durchaus denkbar, dass die Maschine in der Luft auseinandergebrochen ist. Schlechtes Wetter könnte außerdem ein Grund der anzunehmenden Katastrophe gewesen sein. Bereits im Juni 2009 stürzte eine Maschine aus Rio de Janeiro der Air France auf dem Weg nach Paris mit 229 Insassen an Bord ab. Das Unglück ereignete sich derartig schnell, dass die Piloten keine Zeit mehr hatten per Funk um Hilfe zu rufen.
Ein weiterer Ansatz, der auch von Experten zur Zeit noch nicht komplett ausgeschlossen werden kann, ist ein Terroranschlag. Dafür spricht, dass an Bord waren, die von Terroristen benutzt hätten werden können, um sich Zutritt zu verschaffen.
Vom Selbstmord der Piloten ist derzeit hingegen eher nicht auszugehen. Ebenso unwahrscheinlich scheint es, dass die Piloten wegen einem Ausfall des Autopiloten die Orientierung verloren und so lange umherirrten, bis sie ohne Treibstoff ins Meer stürzten.
Französische Justiz nimmt Ermittlungen auf
Auch die französische Justiz hat in der Zwischenzeit Vorermittlungen wegen fahrlässiger Tötung aufgenommen. Das verlautete am Dienstag aus Justizkreisen in Paris. Grund seien vier französische Passagiere, die sich auf dem Unglücksflug befanden.
Es handelt sich um drei Schüler des französischen Gymnasiums in Peking und um die Mutter von zwei der Kinder. Die Einleitung von Ermittlungen erfolgt in solchen Fällen in Frankreich praktisch automatisch.