Der Grund für Merkels Flugzeugpanne steht fest

Die Ursache für die Flugzeugpanne, von der die deutsche Bundeskanzlerin betroffen war, ist nun bekannt. Ein Sabotage-Verdacht ist damit vom Tisch.
Die Maschine von Bundeskanzlerin Angela Merkel musste umkehren und am Flughafen Köln notlanden. Jetzt ist der Grund für die Panne bekannt: So soll ein defekter Transformator für den unerfreulichen Zwischenfall verantwortlich sein.

Oberst Guido Henrich von der deutschen Luftwaffe erklärt den Medien, dass eine elektronische Verteilerbox ausgefallen war. In weiterer Folge habe das zur Beeinträchtigung mehrerer Systeme geführt – darunter der Funk und jene Anlage, über die Sprit abgelassen werden könne.

Die defekte Box sei ausgetauscht worden. Die Kanzlerin ist mittlerweile aber per Linienmaschine unterwegs nach Buenos Aires, wo der G20-Gipfel stattfindet.

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Nach der Flugzeugpanne der Kanzlermaschine prüften die Behörden zunächst auch einen kriminellen Hintergrund.

Der Komplettausfall des Kommunikationssystems, das eine rechtzeitige Ankunft von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) beim G20-Gipfel in Buenos Aires verhindert hatte, werde "kriminalistisch" aufgearbeitet, hieß es.

Dass die Panne bewusst herbeigeführt worden sei, kann nun aber ausgeschlossen werden.

Ungeplante Landung

Unter Berufung auf Regierungskreise hieß es in der "Rheinischen Post", nach einem solchen Vorfall werde in "alle Richtungen" ermittelt.

Die Kanzlerin und ihre Delegation waren am Donnerstagabend auf dem Weg nach Buenos Aires gestrandet: Technische Probleme an der Regierungsmaschine "Konrad Adenauer" zwangen die Crew kurze Zeit nach dem Start in Berlin zunächst zur Umkehr und zur ungeplanten Landung auf dem Flughafen Köln-Bonn.

Ebenfalls an Bord war Finanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz (SPD). Am Freitag soll eine verkleinerte Delegation über Madrid nach Buenos Aires fliegen.

(Quelle: 20 Minuten/AP)

(red)

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