Majestätisch und streng blickt Flussgott Danubius vom Albrechtsbrunnen (auch "Danubiusbrunnen" genannt) an der Albertina auf die Spaziergänger hinab, mit dem Finger zeigt er leicht drohend auf Besucher, während er den linken Arm um die Schulter der Vindobona legt.
Irgendwie ist die fast anklagende Geste der allegorischen Figur, die die Donau symbolisiert, aber nicht mehr ganz so drohend wie früher. Der Grund: Der Finger fehlt. Nun wirkt der grantige Flussgott eher hilfslos, so als wollte er sagen: "Hast du meinen Finger irgendwo gesehen?".