FMA räumte bei Schuh-Rebell Staudinger Kassen aus

Bild: Anton-kurt / Wikipedia

Nachdem in den vergangenen Tagen der Exekutionsversuch von "Heini" Heinrich Staudingers Möbeln scheiterte, räumten am Dienstagabend mehrere Exekutoren die Kassen in seinen vier Wiener Geschäften aus.

Nachdem in den vergangenen Tagen der Exekutionsversuch von "Heini" Heinrich Staudingers Möbeln scheiterte, räumten am Dienstagabend mehrere Exekutoren die Kassen in seinen vier Wiener Geschäften aus. 

Waldviertler-Schuh-Geschäftsführer Heinrich Staudinger betreibt vier Geschäftsfilialen in Wien. Dienstagabend standen Exekutoren in den Shops und bedienten sich an den Kassen. Mit dabei hatten sie Exekutionsaufträge, wie mehrere Medien berichten. 

Die am Dienstag stattgefundene Pfändung ist das vorerst letzte Kapitel im jahrelangen Streit zwischen dem Schuh-Rebellen und der Finanzmarktaufsicht. Alles begann, weil Staudinger Geld für sein Unternehmen von Privatpersonen borgte. Er bot den privaten Geldgebern vier Prozent Zinsen für ihre Leihgaben. Insgesamt kamen so 2,8 Millionen Euro zusammen.

Tageslosung zur Deckung der Strafe

Höchstgericht und FMA bezeichneten das Projekt als illegales Bankgeschäft und verhängten eine Verwaltungsstrafe von 2.626 Euro, die sich Staudinger zu zahlen weigerte. Weil Staudinger mit dem Geld nicht freiwillig herausrückte, mussten seine Verkäufer am Dienstag die Registrierkassen öffnen und die Tageslosung aushändigen. 

Heini Staudinger hat sein Finanzierungsmodell inzwischen geändert, nun sei es gesetzeskonform, so die FMA. Nachdem die FMA-Mitarbeiter das Geld abholten, sei die Sache für die Behörde hiermit erledigt. 

 

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