Im März musste Franco Foda beim österreichischen Nationalteam nach gescheiterter WM-Quali und dem Aus im Play-off gegen Schottland gehen. Ihm folgte Ralf Rangnick nach. Lange hat Foda nicht auf einen neuen Job warten müssen.
Er heuerte im Sommer beim FC Zürich an. Seine Amtszeit beginnt allerdings holprig. Schon nach wenigen Wochen steht der Deutsche unter Druck.
0:4 gegen Young Boys Bern zum Auftakt, 0:0 gegen Luzern, jetzt ein 0:2 gegen St. Gallen. Foda steht nach drei Liga-Spieltagen in der Schweiz mit einem Punkt und keinem einzigen erzielten Tor da. Zur Erinnerung: Auch beim ÖFB-Team wurde dem Trainer von so manchem Experten eine zu defensive Spielweise zum Vorwurf gemacht.
Ähnliche Stimmen drohen nun bei seiner neuen Station laut zu werden.
In der Champions-League-Quali musste sich Foda mit Zürich in dieser Woche Karabach nach Verlängerung geschlagen geben. Jetzt geht es in der Europa-League-Quali weiter – in der dritten Runde wartet Linfield.