Foda: "Partycrasher, aber ein Spieler ist umgeknickt"

Franco Foda
Franco FodaGEPA
Hochspannung! Morgen will die rot-weiß-rote Truppe gegen Dänemark den Partycrasher in der WM-Quali geben – aber es gibt ein Verletzungs-Update.

Die Dänen halten in der Quali bis jetzt bei einer perfekten Bilanz. Sieben Spiele, siegen Siege, 26:0 Tore. Für Österreich besteht dagegen nur noch eine Minimalchance: Platz vier, punktegleich mit Israel, der Rückstand auf Dänemark beträgt elf Punkte, auf Schottland vier Zähler.

Teamchef Franco Foda hat vor dem Spiel am Dienstag ein Verletzungs-Update. Die angeschlagenen Martin Hinteregger und Konrad Laimer können wieder voll trainieren. Dafür ist Backup-Goalie Alex Schlager angeschlagen. "Er ist umgeknickt, hat Probleme im Sprunggelenk", berichtet Foda.

Crasht Österreich die Dänen-Party?

Geht es nach ihm, wird aber ohnehin mehr Verkehr vor dem Dänen-Tor stattfinden – und Österreich die Quali-Party der Nordeuropäer crashen. "Das ist im Fußball schon oft passiert. Wir haben 90 Minuten Zeit, um als Mannschaft kompakt aufzutreten, und wollen unbedingt gewinnen. Keiner rechnet mit uns, wir sind Außenseiter. Das gab es schon oft im Fußball, dass Außenseiter gewonnen haben", meint Foda. Wo er den Hebel ansetzt? "Bei Balleroberungen sind sie in gewissen Räumen offen. Diese Räume müssen wir im Umschaltspiel nützen."

Den Druck, der auf ihm persönlich nach einer bisher durchwachsenen Quali lastet, lächelt Foda weg: "Das ist kein Thema, wenn ich mich mit der Mannschaft beschäftige. Es ist interessant, dass sich alle damit beschäftigen, aber es muss sich keiner Sorgen um mich machen."

Geschenk für Windtner

Dafür will er auch Leo Windtner in seinem letzten Spiel als ÖFB-Präsident eine Freude machen: "Es ist unser Wunsch, dass wir ihm einen Sieg schenken. Er war mehr als 12 Jahre Präsident, hat außergewöhnliches geleistet für den Fußball. Er hat uns in schwierigen Situationen unterstützt, nie die Übersicht verloren. Er war immer fair und korrekt, ich kann nur Positives  über ihn berichten. Jetzt hat er dann keinen Stress mehr – auch mit Journalisten. Er soll die Zeit jetzt genießen."

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