Wirtschaftsagentur schuf mit 1 Milliarde 100.000 Jobs

Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke (SPÖ) und Wirtschaftsagentur Wien-Chef Gerhard Hirczi stellen  den vergangenen 40 Jahren Arbeit der Wirtschaftsagentur ein sehr gutes Zeugnis aus: Viele neue Jobs, viele neue Ansiedlungen und ein insgesamt gestärkter Wirtschaftsstandort Wien.
Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke (SPÖ) und Wirtschaftsagentur Wien-Chef Gerhard Hirczi stellen den vergangenen 40 Jahren Arbeit der Wirtschaftsagentur ein sehr gutes Zeugnis aus: Viele neue Jobs, viele neue Ansiedlungen und ein insgesamt gestärkter Wirtschaftsstandort Wien.PID/David Bohmann
Seit 1982 förderte die Wirtschaftsagentur Wiener Unternehmen mit einer Milliarde Euro. Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke zieht positive Bilanz. 

Gegründet wurde sie als Wiener Wirtschaftsförderungsfonds, das ist jetzt vierzig Jahre her. Nunmehr heißt der Fonds "Wirtschaftsagentur Wien". Doch wenn auch der Name neu ist, das Programm ist dasselbe: im Fokus steht die Unterstützung für Wiener Unternehmen. Wenn sie innovative Ideen und Projekte haben, sollen die Unternehmen Unterstützung erfahren.

Es werden Arbeitsplätze geschaffen: Konkret waren es 100.000 Jobs seit 1982. Und Wien soll als ein Wirtschaftsstandort wachsen und seine Stellung im internationalen Ranking stärken. Auch Förderungen, um die Frauenquote in Führungspositionen zu erhöhen, gehören zu den selbst gesetzten Zielen. Weiteres Anliegen der Agentur ist es, internationale Unternehmen anzusiedeln und in- und ausländische Gründer zu beraten (inzwischen in 18 Sprachen).

Investitionsmodell funktioniert und wird ausgebaut

Zunächst arbeiteten zehn Mitarbeiter für die Ziele der Agentur. Inzwischen sind es 160. Im Rückblick auf die Jahre seit 1982 lässt sich erkennen, dass eine stattliche Summe an Förderungen von der Wirtschaftsagentur an Unternehmen in Wien floss: eine ganze Milliarde Euro ging an 34.000 Unternehmensprojekte in Wien. Dass es sich gelohnt hat, zeigt eine einfache Rechnung: die Unterstützungsleistung von einer Milliarde Euro löste Investitionen im Gesamtumfang von sechs Milliarden Euro aus. Damit kamen die Förderausgaben versechsfacht wieder dem Standort Wien zu Gute.

“Die Aktivitäten der Wirtschaftsagentur Wien in den letzten 40 Jahren haben dafür gesorgt, dass die Unternehmen in Wien fast 100.000 Arbeitsplätze schaffen konnten. Das entspricht der Beschäftigtenzahl der Stadt Salzburg. Die Wiener Unternehmen haben die umfangreichen Angebote genützt und bestätigt, dass diese Maßnahmen gut für die Unternehmen und für den Standort sind. Auch heuer sind rund 70 Millionen Euro im Fördertopf“, so Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke (SPÖ).

Highlights der Förderung sind Teil des Alltags der Wiener

Herausragende Beispiele der Förderung, die jeder Wiener aus seinem Alltage oder aus dem Stadtbild kennt, sind beispielsweise: Ab dem Jahr 1984 ist der Fonds zentraler Förderer der Weiterentwicklung des Christkindl-Markts am Rathausplatz. Im Jahr 1990 erfolgt der Ankauf, die Entwicklung und Übergabe des Wiener Aidshilfehaus. 1991 werden die Gasometer gekauft und verwandelt, inklusive der Aufwertung des gesamten Areals mit Shoppingcenter und Wohnbauten. 2009 beginnt die Entwicklung der Seestadt Aspern. Das sind nur einige von rund 25 Initiativen in der Stadt. 

"Die Wirtschaftsagentur Wien gibt den Betrieben Antworten auf Fragestellungen rund um das Unternehmer*innentum, vom Ein-Personen-Unternehmen bis zur Forschungsorganisation. Wir setzen dazu seit Anbeginn auf den persönlichen Kontakt und die direkte Beratung. Unsere Förderangebote sind genauso breit aufgestellt wie die Wiener Wirtschaft, wobei wir natürlich auch auf die immer größer werdenden globalen Herausforderungen reagieren und ganz gezielt zukunftsgerichtete Akzente setzen, um Innovation und Fortschritt voranzutreiben“, so Gerhard Hirczi, Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Wien.

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