Football-Profi stirbt beim Wandern mit seinen Eltern

Max Tuerk war am College für die USC Trojans aktiv.
Max Tuerk war am College für die USC Trojans aktiv.Imago
Max Tuerk war im College-Football ein Star, von den Los Angeles Chargers wurde er 2016 gedraftet, nun ist er tot.

Es sollte ein Familienausflug, eine Familienwanderung zum Vatertag werden, mit den Menschen, die er liebte. Doch für Max Tuerk endete dieser Ausflug am vergangenen Sonntag tödlich. Gemeinsam mit seinem Vater und seiner Mutter war der 26-jährige Footballer im Cleveland National Forest nördlich von San Diego zu einer Wanderung aufgebrochen. Wie die "Los Angeles Times" berichtet, soll Tuerk nach dem Abstieg vom Los Linos Peak, einem Berg in den Santa Ana Mountains, seinen Eltern gesagt haben, dass ihm schwarz vor Augen werde. "Es war schlimm", sagt der Vater. "Aber wir wussten nicht, dass es so schlimm werden würde."

Er habe sich dann entschlossen, die Ambulanz zu rufen. Mit einem Helikopter sollte sein Sohn ins Spital gebracht werden. Doch für den College-Star kam jede Hilfe zu spät. Die genaue Todesursache ist noch unklar, am Montag waren auch vorläufige Autopsieergebnisse noch ausstehend. Dabei stimmten die Eltern jedoch einer Gehirnuntersuchung auf die bei Footballern übliche CTE-Erkrankung zu. Gemäß ihrer Aussage habe Max deutliche Anzeichen psychischer Erkrankungen gezeigt.

"Max liebte seine Mitspieler, Trainer und die Schulen", schrieb die Familie in einem veröffentlichten Statement. "Max war ein liebevoller Sohn und älterer Bruder, und sein Abschied hinterlässt ein riesiges Loch in unseren Herzen."

Eine Karriere, die nie ins Laufen kam

Tuerk hatte seine Football-Karriere an der University of Southern Californa bei den Trojans als Offensive Lineman gestartet. Sein früherer Coach Clay Halton zeigte sich auf Twitter erschüttert über den frühen und unerwarteten Tod seines ehemaligen Schützlings.

2016, in der dritten Runde des NFL-Draft, war Tuerk von den Los Angeles Chargers gedraftet worden, aber eine Knieverletzung während seines letzten College-Jahres verhinderte einen fulminanten Karrierestart. Vor seinem zweiten Jahr als Profi geriet er in die Schlagzeilen und wurde für vier Jahre gesperrt, weil er gegen die Doping-Regeln der Liga verstoßen hatte.

(20 Minuten)

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