Fördergeld-Chaos bei Konzert-Veranstalter

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736.000 Euro erhielt der Verein VÖM ("Vereinigte Österreichische Musikförderer") von 2009 bis 2011 von der Stadt. Damit sollten heimische Interpreten unterstützt werden. Doch mit der Buchhaltung nahm man es nicht so genau, wie jetzt ein Bericht des Kontrollamts zeigt.

736.000 Euro erhielt der Verein VÖM ("Vereinigte Österreichische Musikförderer") von 2009 bis 2011 von der Stadt. Damit sollten heimische Interpreten unterstützt werden. Doch mit der Buchhaltung nahm man es nicht so genau, wie jetzt ein Bericht des Kontrollamts zeigt.

Die Prüfer zerpflücken vor allem Vereinsorganisation, Rechnungswesen und Kassenführung. So stießen sie auf Differenzen von über 50.000 Euro zwischen Einnahmen-/Ausgabenrechnung und Bankkonten. Kassenbuch gab es keines. Die Finanzlage war daher für das Kontrollamt "nicht eindeutig nachvollziehbar".

Der Empfehlung, sich kompetente kaufmännische Unterstützung zu holen, will man folgen – "wenn es die Budgetmittel erlauben". VP-Gemeinderätin Isabella Leeb fordert einen sofortigen Subventionsstopp: "Eigentlich müsste man die Mittel zurückfordern. Aber wie soll das gehen, wenn der VÖM selbst nicht weiß, wo sein Geld ist?"

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