Österreich gibt immer mehr für Familienförderung aus. Das zeigen Berechnungen des Wirtschaftsforschungsinstituts Wifo. Demnach stiegen die Leistungen pro Kind von 3.540 Euro zur Jahrtausendwende auf 5.847 Euro im Jahr 2015. Das ist ein Plus von 65 Prozent - bei einer Inflationsrate von 34 Prozent.
In seiner Berechnung berücksichtigte das Wifo direkte Geldleistungen, Steuererleichterungen für Familien, Kosten von Kinderbetreuungseinrichtungen und sonstige Leistungen für Familien. Unterm Strich flossen 2000 rund 6,55 Milliarden Euro in diese Maßnahmen. 2015 waren es schon 9,9 Milliarden - ein Plus von 51 Prozent im Beobachtungszeitraum.
Bezogen auf die gesamte jährliche Wirtschaftsleistungen gingen allerdings die Ausgaben für die Familien von 3,1 Prozent des BIP auf 2,9 Prozent des BIP zurück.
(bart)