Formel-1-Aufstand gegen Hamiltons Mega-Gehalt

Lewis Hamilton
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Ab der kommenden Saison wird in der Formel 1 gespart - nicht aber bei den Gehältern der Top-Piloten. Das sorgt für Ärger in der PS-Königsklasse.

Worum geht es? Ab 2021 gilt in der Formel 1 eine Budget-Obergrenze von 145 Millionen Dollar pro Team und Saison. 2022 und 2023 müssen jeweils weitere fünf Millionen Dollar gespart werden. Dadurch soll der Abstand von den Nachzüglern zu den Top-Teams verringert werden.

Allerdings gilt die Budget-Obergrenze nicht bei den Gehältern. Und da gibt es ebenfalls riesige Unterschiede, wie Romain Grosjean feststellt. "Für mich ist es nicht akzeptabel, dass Lewis Hamilton mehr als 40 Millionen verdient, während andere Fahrer für den gleichen Job 150.000 pro Jahr verdienen", meint der Chef der Sprecher der Fahrer-Vereinigung.

Renault-Teamchef Cyril Abiteboul ergänzt im Zusammehang mit der Corona-Krise: "Einige Teams werden hunderte Leute entlassen müssen. Wenn wir gleichzeitig eine ungeheuere Inflation an Fahrerkosten haben, dann ist das für mich unfair und ergibt keinen Sinn."

Hamilton hat seinen Vertrag für 2021 bei Mercedes noch nicht unterschrieben. Doch das sollte nur eine Frage der Zeit sein, ebenso ist ein neuerliches Mega-Gehalt so gut wie sicher. Teamchef Toto Wolff hält nichts von Ideen, eine Gehaltsobergrenze für die Top-Piloten einzuführen oder Gehälter ins Team-Budget einzurechnen. "Sie sind die weltweiten Superstars und Besten ihrer Meisterschaft. Wir dürfen sie nicht verlieren", meint der Wiener.

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