Formel-1-Mitarbeiter sauer über "Blase" und Piloten

Keine gute Stimmung in den Formel-1-Boxen
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In der verkürzten Formel-1-Saison sind erst drei Rennen absolviert, trotzdem ist der Frust groß. Grund sind die Sicherheits-Maßnahmen und die Piloten.

Zwei Mal Spielberg, ein Mal Hungaroring, dann 14 Tage Pause vor dem Doppel-Event in Silverstone – die Formel 1 hat den Saisonstart in der Coronakrise geschafft. Trotzdem hängt der Haussegen schief. Denn für die Teams gelten strenge Sicherheits-Richtlinien. Techniker und Mitarbeiter dürfen die Hotels nur für den Aufenthalt an der Strecke verlassen, sind wochenlang von der Familie isoliert. Langsam macht sich anscheinend ein Lagerkoller breit – auch wegen der Piloten.

"Es nervt, dass wir uns streng an die Regeln halten müssen, während Fahrer und Management jede Woche nach Hause fliegen", ärgert sich ein Mitarbeiter im Gespräch mit der "Sun". Vor allem Mercedes-Star Valtteri Bottas und Ferrari-Pilot Charles Leclerc fielen mit Besuchen bei der Familie auf.

Beide erhielten von den Formel-1-Bossen Verwarnungen, strengere Strafen gab es für sie nicht. Ärger gibt es aber auch in Brasilien, weil das dort geplante Rennen in Sao Paulo von den Formel-1-Bossen abgesagt wurde. "Diese Absage des Rennens hat uns nicht überrascht, aber die Gründe können wir nicht akzeptieren", meint Interlagos-Veranstalter Tamas Rohonyi. "Sieht man die Zahlen von Sao Paulo, sogar von ganz Brasilien, proportional zu England an, sind sie viel besser." Was der Promoter nicht erwähnt: In Brasilien gibt es 2,4 Millionen Infizierte.

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