Formel-1-Stars legen sich mit Viktor Orbán an

Lewis Hamilton übte scharfe Kritik an Ungarn-Premier Viktor Orbán.
Lewis Hamilton übte scharfe Kritik an Ungarn-Premier Viktor Orbán.Picturedesk
Am Sonntag steigt in Budapest der nächste Grand Prix. Nun kritisierten gleich mehrere Formel-1-Stars das Anti-Homosexuellen-Gesetz von Viktor Orbán.

Es ist eher selten, dass sich Sportstars politisch äußern – umso bemerkenswerter sind die Äußerungen der beiden mehrfachen Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton und Sebastian Vettel vor dem Grand Prix am Sonntag in Budapest. Beide verurteilen mit deutlichen Worten das Gesetz, das sich gegen nicht heterosexuelle Menschen richtet und über das demnächst in einem Referendum abgestimmt wird.

Auch Sebastian Vettel äußerte sich gegen das Anti-Homosexuellen-Gesetz.
Auch Sebastian Vettel äußerte sich gegen das Anti-Homosexuellen-Gesetz.Picturedesk

Hamilton und Vettel üben Kritik

Der Brite Hamilton erklärte gestern: "Ich fordere die Menschen in Ungarn auf, beim bevorstehenden Referendum abzustimmen, um die Rechte der LGBTQ+-Gemeinschaft zu schützen. Sie brauchen unsere Unterstützung mehr denn je. Jeder verdient die Freiheit, er selbst zu sein, egal, wen er liebt oder wie er sich identifiziert."

Unterstützung kam von seinem deutschen Kollegen Sebastian Vettel: "Ich finde es peinlich für das Land. Ich kann nicht verstehen, warum sie Schwierigkeiten haben zu verstehen, warum jeder frei sein sollte zu tun, was er will." Eine Reaktion von Premier Viktor Orbán ist nicht bekannt.

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