Die Funksprüche des dramatischen Formel-1-Finales 2021 sind noch in bester Erinnerung. Mercedes-Boss Toto Wolff fauchte Rennleiter Michael Masi an, weil der eine Entscheidung für Red Bull traf. Im Rennen davor wurde für alle hörbar verhandelt, ob die "Bullen" mit einem Platztausch einverstanden wären, um einer Strafe zu entgehen. Für PS-Fans beste Unterhaltung.
Aber: 2022 wird es das nicht mehr geben. Die Formel 1 zensiert in der kommenden Saison die Gespräche zwischen den Teamchefs und der Rennleitung.
Hintergrund: Es soll vermieden werden, dass Funksprüche dazu verwendet werden, um Stimmung für oder gegen etwas zu machen. Die Rennleitung soll in Ruhe ihre Entscheidungen treffen können.
Weiterhin ausgestrahlt wird der Funk zwischen Teams und Fahrern – allerdings zeitversetzt und ausgewählt.