Forscher entdecken "untoten" Stern

Astrophysiker haben zwei tote Sterne entdeckt, die zu einem verschmolzen sind und so zu neuem Leben erweckt wurden.
Ein "untoter" Stern, der aus zwei sterbenden entstanden sein soll, ist der neue Sensations-Fund unter Astrophysikern der Universitäten Bonn und Moskau.

Sie berichten von dem sehr seltenen Himmelsobjekt: Zwei tote Sterne sollen zu einem verschmolzen und so zu neuem Leben erweckt worden sein.

Genauer spricht man von einer Fusion zweier sogenannter "Weißer Zwerge". Das sind Sterne, deren Wasserstoff- und Heliumgehalt aufgebraucht wurde.

Dadurch dimmen die Sterne ab, erlöschen und kühlen schließlich ab - man spricht von einem "toten" Stern. Nun gehen die Forscher davon aus, dass die zwei Weißen Zwerge über Milliarden von Jahren einen "Paartanz" aufgeführt haben.

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Dabei umkreisten sie sich, erzeugten Gravitationswellen und verloren an Energie. Sie näherten sich an und verschmolzen letztlich zu einer Einheit.

Ihren Fund tauften sie J005311. Er liegt im Sternbild Cassiopeia, 10.000 Lichtjahre von der Erde entfernt. "Wir vermuten, dass sich dort vor vielen Milliarden Jahren zwei Weiße Zwerge gebildet haben", sagt Norbert Langer, Professor am Argelander-Institut für Astronomie der Universität Bonn.

Sie prognostizieren, dass J005311 in wenigen tausend Jahren unter seiner eigenen Schwerkraft zusammenbrechen und dann mit einer lauten Supernova-Explosion vom Himmelszelt verschwinden wird.

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(rfr)

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