Fotografen blitzen bei Drei-Sterne-Koch ab

Juan Amador will, dass Gäste Handys in Ruhe lassen.
Juan Amador will, dass Gäste Handys in Ruhe lassen.Bild: Sabine Hertel
Juan Amador (50) legt in seinem Gourmet-Tempel "Amador Restaurant" in der Grinzinger Straße 86 (Döbling) Wert auf feinste Kreationen, diese will er aber nicht auf Instagram sehen.
Der erste Drei-Sterne-Koch Österreichs bittet die Gäste, in seinem Lokal auf Handy und Kamera zu verzichten. "Es handelt sich dabei aber um kein rigoroses Verbot", erklärt seine Pressesprecherin Daniela Heyes. Vielmehr sei es ein Wunsch.

Handy kann man abgeben



Die Gäste werden daher weder auf der Homepage noch beim Empfang explizit darauf hingewiesen. Es bestehe die Möglichkeit, Mobiltelefone beim Service-Personal abzugeben.

"Wenn jemand sagt: ‚Bitte nehmen Sie mein Handy, das lenkt mich sonst nur ab', dann machen wir das. Wir polieren das Display und laden das Gerät während des Essens auf", erklärt Heykes.

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Konzentration auf Geschmackserlebnis



Amador begründet die Anti-Foto-Regel nun damit, dass sich die Gäste auf das Geschmackserlebnis seiner Kreationen (das 7-Gänge-Menü kostet 235 Euro) konzentrieren sollen. Den Wunsch hatte er bereits einmal vor Monaten angekündigt.

Andere Spitzen-Gastronomen sehen das lockerer: "Wir haben kein Problem damit, wenn jemand fotografiert. Wir sehen das als üblich an", so "Steirereck"-Chef Heinz Reitbauer.

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