Schon am vergangenen Wochenende gab es Aufregung um den griechischen Teamspieler. Denn Fountas meldete sich nach dem Abschlusstraining vor dem Auftaktspiel in der Meistergruppe gegen Austria Klagenfurt ab, fehlte im Kader. Zum Unverständnis von Sportdirektor Zoran Barisic, der gegenüber "Sky" klarmachte, dass ihn die Personalie Fountas "nervt". Berater Max Hagmayr konterte, erklärte, der Spieler habe sich unwohl gefühlt, deshalb im Kader gefehlt.
Am Donnerstag vermeldete die "Krone" nun, dass sich der Grieche bereits in den USA befinde. Fountas hat schon vor Wochen einen Vorvertrag mit dem MLS-Klub D. C. United unterschrieben, kann im Sommer ablösefrei in die US-Hauptstadt wechseln. Doch scheinbar wird an einem vorzeitigen Abschied aus Hütteldorf gebastelt.
Das erklärten die Grün-Weißen auch "Heute": "Wir können bestätigen, dass Taxi Fountas mit Genehmigung der sportlichen Leitung zu sportmedizinischen Tests zu seinem künftigen Arbeitgeber D. C. United reisen durfte."
Gleichzeitig unterstrich der Klub allerdings, dass dies noch lange nicht den vorzeitigen Rapid-Abschied bedeute. "Sein Vertrag beim SK Rapid bis Saisonende bleibt aber natürlich bis auf Weiteres aufrecht", teilte der Klub mit. Es würden aber parallel Gespräche über einen vorzeitigen Wechsel laufen. Der US-Klub soll eine Ablöse in er Höhe von 200.000 Euro geboten haben. Zu wenig für die Hütteldorfer.
In der laufenden Saison bestritt Fountas bewerbsübergreifend 31 Pflichtspiele für Grün-Weiß, erzielte dabei elf Tore und bereitete fünf Treffer vor.