FP-Chef reißt Geduldsfaden: "Lockdown für alle beenden"

FPÖ-Chef Norbert Hofer
FPÖ-Chef Norbert Hoferpicturedesk.com (Symbolbild)
Der "harte" Lockdown dürfte nun doch eine Woche länger dauern - und zwar für alle! FP-Chef Norbert Hofer lässt seinen Unmut darüber freien Lauf.

Der Lockdown in Österreich wird de facto um eine Woche verlängert. Das berichtet die APA Montagfrüh und beruft sich dabei auf "Regierungskreise". Das sogenannte "Freitesten" ist damit gescheitert. Der dritte Lockdown ist damit für alle Personen bis 24. Jänner angesetzt!

In den Augen von FPÖ-Chef Norbert Hofer die falsche Entscheidung. "Der Lockdown soll ehestmöglich beendet werden", fordert der Bundesparteiobmann der Freiheitlichen. "Stattdessen muss es endlich einen wirksamen Schutz für die besonders gefährdeten Menschen in Altenwohn- und Pflegeheimen geben."

Und weiter: "Dort hat sich bislang der größte Teil des Infektionsgeschehens abgespielt. Hier braucht es den Einsatz aller zur Verfügung stehenden Ressourcen", teilte Hofer am Montag mit. Es sei an der Zeit, das Land wieder aufzusperren anstatt den Lockdown weiter zu verlängern.

"Lockdown keine geeignete Strategie in Pandemiebekämpfung"

Auch Andreas Gassen, Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung in Deutschland, bezeichnet den Weg des Lockdowns als falsch. "Ein Lockdown, egal wie hart, ist keine geeignete langfristige Strategie in der Pandemiebekämpfung", wird Gassen in diversen Medien zitiert.

Stattdessen plädiert Andreas Gassen für den wirksamen Schutz der Risikogruppen in den Alten- und Pflegeheimen sowie eine Entzerrung der Menschenströme plädiert.

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