FP-Chef Strache: mehr als 20 Prozent bei der Wahl

Im prachtvollen Ambiente des Hauses der Industrie in Wien gab sich FP-Chef Strache beim "Heute"-Talk staatsmännisch, wollte mit Wirtschaftsthemen punkten

Im prachtvollen Ambiente im Haus der Industrie in Wien gab sich FP-Chef Strache beim "Heute"-Talk staatsmännisch, wollte mit Wirtschaftsthemen punkten!

Es herrschte großes Interesse am "Heute"-Talk mit Heinz-Christian Strache in Wien: 300 Gäste wollten den FP-Chef bei der Podiumsdiskussion treffen, 2.400 waren via heute.at live dabei.

Strache war nach Frank Stronach und Eva Glawischnig der dritte Spitzenpolitiker in der Diskussionsreihe, er beantwortete gemeinsam mit dem deutschen EU-Kritiker Karl Albrecht Schachtschneider Fragen der Leser. "Heute"-Herausgeberin Eva Dichand moderierte.

Die wichtigsten Aussagen:

Thema Euro-Krise und Wirtschaftspolitik - Strache warnte: "Der Euro kann kippen wie ein Domino, dann trifft es Österreich mit voller Kraft." Schachtschneider unterstützte das: "Die Menschen verlieren ihre Kaufkraft, die Arbeitslosigkeit steigt."

Auf eine Leser-Frage zu Integration meint Strache: "Anstand und Charakter sind keine Frage der Herkunft und Kultur." Im selbe Atemzug warnt der FP-Chef vor "Asylbetrug" und kriminellen Zuwanderern.

Eine Leserin klagt das Pensionssystem an: "Ich soll sieben Jahre länger arbeiten als nach ursprünglicher Regelung. Wieso?" Strache: "Es kommen zu wenig Kinder zur Welt." Schuld sei die Regierung: "Wenn man familienfeindliche Politik macht wie die letzten Jahrzehnte, muss das Pensionssystem kippen." Er fordert "Anrechnung von Kindererziehungszeiten für die Pension."

Wahlziel: Strache will "deutlich über 20 Prozent erreichen", nachher mit jedem reden.

Der Live-Ticker mit allen Aussagen zum Nachlesen auf Seite 2!

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