Niederösterreich

FP-Forderung: Sport für alle Menschen möglich machen 

FP-General Michael Schnedlitz tritt dafür ein, Sport wieder jedem Menschen zugänglich zu machen. 2G-Regeln etwa beim Langlaufen seien absurd.
Heute Redaktion
08.02.2022, 19:31

„Gerade die Olympischen Spiele und die Erfolge der rot-weiß-roten Athleten könnten so manchen motivieren, sich zu bewegen und Sport zu treiben. Stattdessen kann man schon fast von offiziell verordnetem Bewegungsraub sprechen. Das ist fahrlässig von ÖVP und Grünen“, kritisiert jetzt FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz den Umstand, dass zum Betreten von Sportstätten noch immer überwiegend die 2G-Regel in Kraft sei.

"Ein Armutszeugnis"

Trotz der vielen internationalen Beispiele der Länder, in denen alle Corona-Maßnahmen aufgehoben wurden, bleibe die österreichische Bundesregierung bei ihrer umstrittenen Linie der Einschränkungen und Verbote. Für FPÖ-Generalsekretär und Jugendsprecher Michael Schnedlitz aus Wr. Neustadt "ein Armutszeugnis und ein weiterer Beweis dafür, dass Sportminister Werner Kogler für den Amateursport kein offenes Ohr habe", wie es in einer Aussendung heißt: „Dass die Sportstätten – auch jene im Freien – noch immer teils der 2G-Regel unterliegen, kann man nur als hausgemachte Gesundheitsgefährdung bezeichnen. Unseren Kindern und Jugendlichen wird teilweise verboten, am Vereinstraining teilzunehmen. Damit muss nun endgültig Schluss sein!“, fordert Schnedlitz.

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FP-General Michael Schnedlitz
Bild: privat

„Sport an der frischen Luft stärkt das Immunsystem. Aber auch dort wurde gesunden, ungeimpften Menschen teils verboten, sich sportlich zu betätigen. 2G auf diversen Langlaufloipen und andere Beispiele zeigen die Absurdität auf. Das ist einfach nur fahrlässig und durch nichts zu rechtfertigen. Die Folgen sind schwerwiegend: Die Menschen verlieren die Lust am Sport – die Zahl der aktiven Sportler, der Zuschauer und der Freiwilligen in den Vereinen nehmen drastisch ab. Das schädigt auch Vereine nachhaltig schwer“, befürchtet Schnedlitz.

Perspektiven für Kinder und Jugendliche gefordert

Wenn die bestehende Regelung nicht sofort gestrichen werde, hätten viele Vereine, aber vor allem Kinder und Jugendliche, nur wenig Perspektive. Der FPÖ-Generalsekretär fordert daher, Sportstätten für alle Sportler zugänglich zu machen – egal ob sie geimpft oder ungeimpft sind und auch ohne weitere Einschränkungen. Die Zahl der Ansteckungen beim Sport liege nachweislich nahe Null.

„Wenn die schwarz-grüne Bundesregierung nicht sofort einlenkt und öffnet, dann wird langfristig die Gesundheit der Menschen durch Sport- und Bewegungsmangel massiv gefährdet und zu nachhaltigen, schweren gesundheitlichen Problemen in weiten Teilen der Bevölkerung führen“, so Schnedlitz abschließend.